Die Idee zu einer Reise in die Mongolei ist bereits mehr als 10 Jahre alt. Gerhard (der uns ja „besuchen“ wird) wurde durch einen Bericht über die Rally Paris – Moskau – Peking vom Mongoleivirus infiziert – und Gerold auch.

Dass die Reise mit dem Motorrad gemacht werden muss, war klar – Gerold ist ja jahrelang in Skandinavien und Island herumgekurvt (allerdings immer nur ein paar Wochen)! Maria hat das Reisefieber in alle Ecken der Welt verschlagen, zum Teil bis zu 1 Jahr auf einmal, allerdings immer nur mit Rucksack! Die gemeinsame Bewährungsprobe auf dem Bike war eine Norwegenreise im Jahr 2002 (gleich nach dem Schein ging´s los!!).

Seit dem basteln wir an der Mongoleireise herum!

Dass eine 7-monatige Reise nach Asien was anderes ist, als nach Norwegen zu fahren, merkten wir rasch. Ein Thema für sich war die Visa-Beschaffung! Zum Teil sind dafür Einladungsschreiben aus den Ländern nötig (Russland, Kasachstan und Mongolei), die erst mal beschafft werden müssen. Dann haben wir mit 2 Pässen parallel (pro Person!) die Visa bei den Botschaften in Österreich beantragt – ein zeitraubendes Unterfangen. Zu allem Überfluss mussten wir zweimal um unsere Pässe zittern...



Auf die Entscheidungsfindung, welche Ausrüstungsgegenstände nötig sind und welche nicht - von der Auswahl des Zeltes bis zur nötigen Anzahl von O.b. - möchten wir hier nicht im Detail eingehen (die Klappstühle haben wir Zuhause gelassen!).....
Auch die Entscheidung, welche Impfungen wir machen lassen, ist uns nicht leicht gefallen – bei der Aussicht auf mehr als 10 Spritzen verständlich!



Den Motorrädern haben wir eine eingehende Untersuchung in unserer Werkstätte zukommen lassen – unsere Aktivitäten beschränkten sich auf die Anbringung des Gepäcks (was ohnehin reichte).


Themen wie Reiseversicherung, Reiseapotheke, Benzin- und Wasserversorgung unterwegs, Ersatzteile/Werkzeug, etc. etc. mussten natürlich ebenfalls während der Vorbereitungen berücksichtigt werden!